Doch trotz aller « Wir müssen unser Schicksal selbst in die Hand nehmen » Rhetorik, die in diesen Tagen aus Berlin kommt, scheint die neue große Koalition die Sache noch nicht ernst genug zu nehmen. Das Versprechen, eine weitere Erhöhung der deutschen Verteidigungsausgaben mit einer gleichen Erhöhung des Übersee-Hilfsbudgets zu spiegeln, machte den Koalitionsvertrag für pazifistische Sozialdemokraten akzeptabel, offenbarte aber ein Dilemma: Der deutsche Entwicklungshaushalt ist recht hoch, und in vielen Ländern konnte die Entwicklungsagentur nicht einmal das gesamte dafür bereitgestellte Geld nachhaltig und effektiv ausgeben. Im Gegensatz dazu würde die vorgeschlagene jährliche Erhöhung des Verteidigungshaushalts in Höhe von 2 Mrd. EUR nicht die Kosten der bereits zugesagten Beiträge Deutschlands zur NATO-Verteidigung sowie die Entwicklung der nächsten Generation von Waffensystemen (Panzer, Flugzeuge usw.) decken, die es Frankreich zugesagt hat. Wird Deutschland seine Verpflichtungen zurückziehen? Darüber hinaus hat sich Deutschland bisher geweigert, die Entsendung großer multilateraler Formationen (Division-Größe) an den Grenzen verbündeter Länder in vollem Umfang auszuüben. Deutsche Beamte – vor allem im Auswärtigen Amt – sind vorsichtig, Russland nicht zu verärgern und in der Öffentlichkeit Pazifismus zu schüren. Aber Verfahren, die nicht in Friedenszeiten praktiziert werden, funktionieren in kriegszeiten in der Regel nicht. Werden Deutschlands Verteidigungsverpflichtungen Papiertiger bleiben? In Finnland sind Tarifverträge allgemein gültig. Dies bedeutet, dass ein Tarifvertrag in einem Wirtschaftszweig zu einem allgemein gültigen gesetzlichen Minimum für den Arbeitsvertrag eines Einzelnen wird, unabhängig davon, ob er Gewerkschaftsmitglied ist oder nicht. Damit diese Bedingung gilt, muss die Hälfte der Beschäftigten in diesem Sektor Gewerkschaftsmitglieder sein und damit die Vereinbarung unterstützen.

Dank des deutschen Wahlsystems und der ungewöhnlich unterschiedlichen Ergebnisse im September wird das neue Parlament über 700 Mitglieder haben, das sind rund 100 mehr als sonst. Allein 2018 werden durch die Beule weitere 75 Millionen Euro aus den Taschen der Bürger gekostet, so der Bund der Steuerzahler. Treffen Sie Kevin Kühnert, den Studenten, der nicht nur seinen Parteichef, sondern auch den deutschen Kanzler absetzen könnte. Er ist der unwahrscheinliche Oppositionschef der SPD, der eine neue große Koalition vorantreibt. (18.01.2018) Arbeitnehmer sind nicht gezwungen, einer Gewerkschaft an einem bestimmten Arbeitsplatz beizutreten. Dennoch unterliegen die meisten Wirtschaftszweige mit einer durchschnittlichen Gewerkschaftsbildung von 70 % einem Tarifvertrag. Eine Vereinbarung verbietet keine höheren Löhne und besseren Leistungen, sondern legt ein gesetzliches Minimum fest, ähnlich wie ein Mindestlohn. Darüber hinaus wird häufig, aber nicht immer eine Vereinbarung über die nationale Einkommenspolitik getroffen, an der alle Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände und die finnische Regierung angehören. « Während Auslandseinsätze mit kleinen Kontingenten gut liefen, kann die Bundeswehr als Ganzes derzeit nicht in der kollektiven Verteidigung eingesetzt werden », fügte er hinzu.